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	<title>christophmueller.org &#187; Abisko</title>
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		<title>Kungsleden 6: Abisko bis Abiskojaure</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 00:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Abisko ist großes Wuhling - gerade findet der Fjäl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Abisko ist großes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wuling">Wuhling</a> &#8211; gerade findet der <a href="http://www2.fjallraven.com/classic/">Fjällräven Classic</a> statt, ein Wandermarathon über 110 km von Nikkaluokta nach Abisko &#8211; wir betreten die Fjällstation durch den Zieleinlauf wo die ersten Wanderer bereits eingetroffen sind, die nächsten Tage werden uns ständig weitere entgegen kommen. Nach den letzten Einkäufen geht es dann richtig los &#8211; wir durchqueren das Tor zum Kungsleden und machen uns auf den Weg (4 km) zum ersten offiziellen Zeltplatz im Nationalpark Abisko um dort Mittagspause zu machen. Dieser findet sich gegen 14 Uhr in der Nähe eines Flusses mit darüberführender Hängebrücke &#8211; wir setzen uns an einer trockenen Stelle in das durch dass Frühjahrsschmelzwasser breit verlaufende Flussbett. Hier stellt sich heraus dass das Bodenfach des Rucksacks nicht sonderlich gut für Tuben geeignet ist, Tuben bei erhötem Druck platzen können und Tomatenmark sich über weite Strecken in einem Rucksack verteilen kann &#8211; entsprechend gibt es Tomatesauce mit Salami und Reis. Nachdem alles wieder verpackt (Tuben in einem Extrabeutel), die Vorräte gereinigt und wir gesättigt beschließen wir weiter Richtung Abiskojaure zu gehen. Der Pfad folgt dem Verlauf des Flusses welcher weiter oben direkt durch den Abiskojaure fließt und führt durch eine recht hügelige Lanschaft bis wir nach 13,7 Kilometern die Abiskojaurehütte erreichen. Wir beschließen den Nationalpark nicht noch zu verlassen sondern übernachten lieber an der Hütte (Kostet 120 Kronen für uns zwei).</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/tag1.kml">Tourdaten als KML für Google Earth</a></p>
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		<title>Kungsleden 5: Trelleborg &#8211; Abisko</title>
		<link>http://www.christophmueller.org/blog/2008/08/22/kungsleden-5-trelleborg-abisko/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 20:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweden empfängt uns von seiner unschönsten Seite -  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweden empfängt uns von seiner unschönsten Seite &#8211; während die Tom Sawyer sich ins Hafenbecken von Trelleborg dreht verstärkt sich der vorherige Nieselregen zu einem mächtigem Landregen. Es folgt die Suche nach dem Passagierausgang welcher sich in Form von &#8220;einfach mit vorn durch die Autoluke und dort in den wartenden Bus steigen&#8221; findet. Gemeinsam mit einer Gruppe schwerst bepackter Mädels &#8211; offensichtlich Pfadfinderinnen werden wir zum Checkingebäude gefahren und finden uns plötzlich mitten im leergefegtem Trelleborg wieder. Wir durchqueren die Innenstadt und finden den Busbahnhof &#8211; von dort geht es mit der Linie 146 nach Malmö Central.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-4.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="size-medium wp-image-93" title="schweden_2008-4" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-4-300x199.jpg" alt="Malmö Central" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wir haben Zeit, unser Zug gen Stockholm fährt erst gegen Mittag und so finden wir in der Innenstadt einen Laden in der wir zwei Regenhosen erstehen welche wir für den Fall das uns das Wetter ganz besonders mag mitschleppen &#8211; der Wetterbericht in den herumliegenden Zeitungen lässt böses vermuten.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-2.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="alignnone size-medium wp-image-91" title="schweden_2008-2" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Um 13:14 geht endlich der <a title="X2000 auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/X2000">X2000</a> gen Stockholm &#8211; schicke in Edelstahl gefasste Schnellzüge &#8211; snabbtåget auf schwedisch welche auf grund ihrer Neigetechnik hohe Geschwindigkeiten erreichen ohne dass spezielle Hochgeschwindigkeitsstrecken nötig sind &#8211; auch innen schön weil man etwas mehr Beinfreiheit hat als im ICE und man auf allen Strecken Internet an Bord bekommen kann &#8211; etwas woran sich die deutsche Bahn noch eine Scheibe abschneiden könnte. Es geht durch Wald und an Seen vorbei, das Regenwetter scheint über Schweden zu kleben. Kurz vor Stockholm wird die Strecke hügelig, ständig fährt der Zug durch Tunnels. Wir erreichen pünktlich den Bahnhof von Stockholm und haben etwa eine halbe Stunde Zeit in der wir zwei Flaschen Wasser und belgte Brötchen erstehen. Der Bahnhof gleicht einem Labyrint &#8211; es wird gebaut und wir folgen den Schildern um uns plötzlich in einer großen Bahnhofshalle wiederzufinden um kurz darauf durch einen weiteren Gang zum Nachtzug (Nattåg) nach <a title="Narvik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narvik">Narvik</a>. Wir finden rechtr schnell unsere Plätze und kurz darauf rollt der Zug gen Norden.</p>
<p>Wir wachen am nächsten Morgen in <a title="Boden (Schweden)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boden_%28Schweden%29">Boden</a> auf &#8211; hier verliert der Zug einen Teil seiner Kurswagen, zu unserem entsetzen auch den Speisewagen &#8211; uns ist die Nacht über das Wasser ausgegangen so dass wir ziemlich froh sind als wenige Minuten später ein neuer Speisewagen angehangen wird. Wir erstehen zwei Flaschen a 15 Kronen und zwei Muffins zu je 12 Kronen zum Frühstück und freuen uns über den inzwischen blauen Himmel mit vereinelten Wolken &#8211; unsere Laune bessert sich spürbar <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-5.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="alignnone size-medium wp-image-94" title="schweden_2008-5" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-5-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" /></a></p>
<p>Wir durchqueren <a title="Gällivare" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A4llivare">Gällivare</a> und erreichen gegen halb Elf  <a title="Kiruna" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiruna">Kiruna</a> wo wir die gewaltigen Erzbahnen bewundern &#8211; 52 überdimensionale Erzloren werden von gewaltigen E-Locks (<a title="SJ Dm3" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SJ_Dm3">Dm3</a> bzw. <a title="MTAB IORE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MTAB_IORE">IORE</a>) über die eingleisige Strecke gezogen, wir überholen einige an den Ausweichpunkten.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-6.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="alignnone size-medium wp-image-95" title="schweden_2008-6" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-6-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Es folgen die schönsten Kilometer der Strecke &#8211; es geht endlich ins Fjäll welches sich von seiner schönsten Seite zeigt &#8211; die Sonne scheint, wir fahren vorbei an Seen, niedrigen Birkenwäldern und Sumpfebenen mit weißen Farbtupfern &#8211; Wollgras. Links und rechts der Strecke erstrecken sich kahle Höhenzüge gen Himmel. Wenig später erheben sich  <span class="new">Tjuonatjåkka</span> und der <span class="new">Nissuntjårro linkerhand &#8211; zwischen den beiden Bergen liegt das Trogtal</span> <a title="Lapporten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lapporten">Lapporten</a> &#8211; Wahrzeichen Abiskos und angeblich das meistfotografierteste Fotomotiv Lapplands.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-7.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="alignnone size-medium wp-image-97" title="schweden_2008-7" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-7-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wenige Minuten später rollt der inzwischen fast leere Zug in den Bahnhof Abisko Touriststation. Wir steigen aus und gehen zunächst einmal über die Straße um im Laden der Fjällstation eine Abiskotasse für unseren kleinen Bruder zu erstehen und ein letztes richtiges WC aufzusuchen.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-8.jpg" rel="lightbox[147]"><img class="alignnone size-medium wp-image-98" title="schweden_2008-8" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-8-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
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