Kungsleden 7: Abiskojaure – Alesjaure

August 23rd, 2008 § 2


Unser erstes Rentier

Wir wachen um halb Acht vom regen Treiben im Lager auf – alles ist in Packstimmung und wir frühstücken Müsli – direkt aus dem Rucksack, die Tüte ist auf der Strecke des Vortages geplatzt – wir lernen, man kann nie zu viele Tüten dabei haben und empfindliches freut sich über doppelte oder dreifache Verpackung. Das Müsli darf in eine Einkaufstüte umziehen und wir hoffen das diese nun dicht hält. Ich stelle fest das Müsli, Milchpulver und Grüner Tee und Schokoladencreme gemeinsam etwas grenzwertig, aber für Milchmuffel wie mich halbwegs erträglich schmeckt. Wir packen das Chaos im Zelt zügig in die Rucksäcke und sind um halb Zehn wieder auf den Socken.
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Kungsleden 6: Abisko bis Abiskojaure

August 23rd, 2008 § 1

In Abisko ist großes Wuhling – gerade findet der Fjällräven Classic statt, ein Wandermarathon über 110 km von Nikkaluokta nach Abisko – wir betreten die Fjällstation durch den Zieleinlauf wo die ersten Wanderer bereits eingetroffen sind, die nächsten Tage werden uns ständig weitere entgegen kommen. Nach den letzten Einkäufen geht es dann richtig los – wir durchqueren das Tor zum Kungsleden und machen uns auf den Weg (4 km) zum ersten offiziellen Zeltplatz im Nationalpark Abisko um dort Mittagspause zu machen. Dieser findet sich gegen 14 Uhr in der Nähe eines Flusses mit darüberführender Hängebrücke – wir setzen uns an einer trockenen Stelle in das durch dass Frühjahrsschmelzwasser breit verlaufende Flussbett. Hier stellt sich heraus dass das Bodenfach des Rucksacks nicht sonderlich gut für Tuben geeignet ist, Tuben bei erhötem Druck platzen können und Tomatenmark sich über weite Strecken in einem Rucksack verteilen kann – entsprechend gibt es Tomatesauce mit Salami und Reis. Nachdem alles wieder verpackt (Tuben in einem Extrabeutel), die Vorräte gereinigt und wir gesättigt beschließen wir weiter Richtung Abiskojaure zu gehen. Der Pfad folgt dem Verlauf des Flusses welcher weiter oben direkt durch den Abiskojaure fließt und führt durch eine recht hügelige Lanschaft bis wir nach 13,7 Kilometern die Abiskojaurehütte erreichen. Wir beschließen den Nationalpark nicht noch zu verlassen sondern übernachten lieber an der Hütte (Kostet 120 Kronen für uns zwei).

Tourdaten als KML für Google Earth

Wo bin ich?

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