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	<title>christophmueller.org &#187; Abiskojaure</title>
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		<title>Kungsleden 7: Abiskojaure &#8211; Alesjaure</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 22:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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Wir wachen um halb Acht vom regen Treiben im Lager  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_100" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-10.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-100" title="schweden_2008-10" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-10-300x241.jpg" alt="" width="210" height="169" /></a><br />
<p class="wp-caption-text">Unser erstes Rentier</p></div>
<p>Wir wachen um halb Acht vom regen Treiben im Lager auf &#8211; alles ist in Packstimmung und wir frühstücken Müsli &#8211; direkt aus dem Rucksack, die Tüte ist auf der Strecke des Vortages geplatzt &#8211; wir lernen, man kann nie zu viele Tüten dabei haben und empfindliches freut sich über doppelte oder dreifache Verpackung. Das Müsli darf in eine Einkaufstüte umziehen und wir hoffen das diese nun dicht hält. Ich stelle fest das Müsli, Milchpulver und Grüner Tee und Schokoladencreme gemeinsam etwas grenzwertig, aber für Milchmuffel wie mich halbwegs erträglich schmeckt. Wir packen das Chaos im Zelt zügig in die Rucksäcke und sind um halb Zehn wieder auf den Socken.<br />
<span id="more-217"></span><br />
Der Weg führt durch ein Birkenwäldchen nach oben und wir erreichen nach etwa einer Stunde die Baum- und Nationalparksgrenze &#8211; ab sofort darf überall wild gezeltet werden. Der Pfad führt über eine weitere Brücke um bald darauf stetig und recht stramm 200 Höhenmeter zu überwinden. Wir sind froh uns am Abiskojaure noch einmal mit Wasser eingedeckt zu haben, da der Weg nur über kahle trockene Heide führt und der Bach linkerhand unerreichbar durch eine Art Schlucht führt. Nach vier Kilometern machen wir Mittagspause und essen schwedischen Grädost (Käse) mit Salami auf den letzten Resten deutschen Schwarzbrotes &#8211; ab sofort gibt es nur noch abgepacktes lang und ungekühlt haltbares, anscheinend aus Körnern gesinthertes Brot &#8211; von uns liebevoll &#8220;Bastmatte&#8221; genannt. Nach dem Essen gehen wir weiter &#8211; zunächst über leichte Hügelchen auf und ab, die ersten Rentiere laufen uns über den Weg.  Der Weg verläuft nun durch ein Hochtal in welchem ein Fluss mehrere Seen wie eine Perlenkette aufreiht.</p>
<div id="attachment_102" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-12.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-102" title="schweden_2008-12" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-12-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Blick Richtung Lapporten</p></div>
<div id="attachment_101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-11.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-101" title="schweden_2008-11" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-11-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sumpfwiesen</p></div>
<p>Linkerhand führt das Tal über Lapporten wieder zurück nach Abisko, wir folgen dem ausgetretenen Pfaden des Kungsledens gen Süden. Diese folgen dem Talverlauf und bald lässt sich das noch etwa zehn Kilometer entfernte Tagesziel, die Abiskojaure-Hütten erahnen. Wir befinden uns noch immer in einer kargen Heidelandschaft welche von Krähenbeere, Kriechweide und Blaubersträuchern dominiert wird. Carsten wird von den Mücken aufgefressen, ich fahre mit meiner Strategie aus Nordic Summer{{1}} und ignorieren ganz gut &#8211; scheint so als ob ich mit meinem Bruder eh das beste Antimückenmittel dabei habe, er zieht die kleinen Blutsauger geradezu magisch an. Zwischendurch wird die Laune immer mal mit einer Schokoladenpause aufgebessert &#8211; schon jetzt steht fest das wir viel zu wenig der braunen Masse dabei haben, wir werden wohl unterwegs an einer Hütte zu Apothekenpreisen{{2}} nachkaufen müssen. Der Weg führt inzwischen näher am Ufer entlang, die Heideabschnitte werden immer wieder von sumpfigeren Gebieten unterbrochen welche den grünen Flickenteppich mit Schachtelhalm und Wollgras erweitern.</p>
<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-13.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-103" title="schweden_2008-13" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-13-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Alesjaure</p></div>
<div id="attachment_104" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-14.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-104" title="schweden_2008-14" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-14-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Alesjaurehütten von Norden...</p></div>
<p>Wir erreichen das Nordufer des Alesjaure und entscheiden uns gegen den ab hier möglichen Botstransfair zur Hütte am Südzipfel des Sees &#8211; wir glauben die angeblich 120 SEK pro Person lassen sich in Schokolade besser anlegen. So stapfen wir weiter die restlichen 7 Kilometer des lagsam immer feuchter werdenden Pfades welcher teilweise kleinen Flüsschen ein neues, bequemes Flussbett liefert. Gegen halb Acht sind wir an den Hütten und nutzen die Sanitäre &#8220;Infrastruktur&#8221;.{{3}} Wenige hundert Meter hinter der Alesjaurestuga finden wir einen netten &#8220;wilden&#8221; Zeltplatz und fallen nach dem Abendessen{{4}} erschöpft in die Schlafsäcke.</p>
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-15.jpg" rel="lightbox[217]"><img class="size-medium wp-image-105" title="schweden_2008-15" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-15-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">... und vom Süden</p></div>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/tag2.kml">Tag 2 der Tour als KML für Google Earth</a><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/tag-2.kml"> </a>
<p>[[1]]eine braune Paste auf Buchenteerbasis &#8211; riecht wie Lagerfeuer, hilft super, ist aber in Deutschland meines Wissens nach nicht (mehr) zu haben da einige der Inhaltsstoffe bei übermäßiger Anwendung krebserregend sein sollen &#8211; aber es handelt sich ja nur um wenige Anwendungen&#8230;[[1]]</p>
<p>[[2]]35 Kronen für eine 200g-Tafel Marrabu[[2]]</p>
<p>[[3]]Plumpsklos, zwei 4-Zylinder &#8211; trotzdem bilden sich vor den stillen Örtchen Schlangen[[3]]</p>
<p>[[4]]Outdoor-Letscho aus Tomaten- und Paprikamark mit Kartoffelmus[[4]]</p>
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		<title>Kungsleden 6: Abisko bis Abiskojaure</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 00:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Abisko ist großes Wuhling - gerade findet der Fjäl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Abisko ist großes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wuling">Wuhling</a> &#8211; gerade findet der <a href="http://www2.fjallraven.com/classic/">Fjällräven Classic</a> statt, ein Wandermarathon über 110 km von Nikkaluokta nach Abisko &#8211; wir betreten die Fjällstation durch den Zieleinlauf wo die ersten Wanderer bereits eingetroffen sind, die nächsten Tage werden uns ständig weitere entgegen kommen. Nach den letzten Einkäufen geht es dann richtig los &#8211; wir durchqueren das Tor zum Kungsleden und machen uns auf den Weg (4 km) zum ersten offiziellen Zeltplatz im Nationalpark Abisko um dort Mittagspause zu machen. Dieser findet sich gegen 14 Uhr in der Nähe eines Flusses mit darüberführender Hängebrücke &#8211; wir setzen uns an einer trockenen Stelle in das durch dass Frühjahrsschmelzwasser breit verlaufende Flussbett. Hier stellt sich heraus dass das Bodenfach des Rucksacks nicht sonderlich gut für Tuben geeignet ist, Tuben bei erhötem Druck platzen können und Tomatenmark sich über weite Strecken in einem Rucksack verteilen kann &#8211; entsprechend gibt es Tomatesauce mit Salami und Reis. Nachdem alles wieder verpackt (Tuben in einem Extrabeutel), die Vorräte gereinigt und wir gesättigt beschließen wir weiter Richtung Abiskojaure zu gehen. Der Pfad folgt dem Verlauf des Flusses welcher weiter oben direkt durch den Abiskojaure fließt und führt durch eine recht hügelige Lanschaft bis wir nach 13,7 Kilometern die Abiskojaurehütte erreichen. Wir beschließen den Nationalpark nicht noch zu verlassen sondern übernachten lieber an der Hütte (Kostet 120 Kronen für uns zwei).</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/tag1.kml">Tourdaten als KML für Google Earth</a></p>
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