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	<title>christophmueller.org &#187; Fjäll</title>
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		<title>Resümee Kungsleden</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das liegt hier jetzt schon seit ein paar Wochen Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das liegt hier jetzt schon seit ein paar <span style="text-decoration: line-through;">Wochen</span> Monaten in der Pipeline und wartet darauf veröffentlicht zu werden&#8230; &#8211; ein kleiner Rückblick auf die Tour. -mehr nach <a href="http://www.christophmueller.org/artikel/330/resumee-kungsleden.html">Klick</a>.</p>
<p><span id="more-330"></span></p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/hohenprofil1.png" rel="lightbox[330]"><img class="alignnone size-full wp-image-352" title="Höhenprofil Abisko - Vakkotavare" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/hohenprofil.png" alt="" width="500" height="285" /></a><br />
<div class="gm-map"><iframe name="gm-map-1" src="http://www.christophmueller.org?geo_mashup_content=render-map&amp;map_content=single&amp;width=500&amp;height=500&amp;zoom=8&amp;background_color=c0c0c0&amp;object_id=330&amp;add_overview_control=false" height="500" width="500" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></div></p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/kungsleden.kml">Die komplette Strecke für Google Earth</a></p>
<p>Was bleibt vom Kungsleden?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Viele tolle Einblicke und Erinnerungen an die wilde Fjällnatur, die Einsamkeit in einem Tal zu stehen und so weit das Auge reicht kein Zeichen menschlicher Zivilisation zu sehen, die unwirklich wirkenden kargen Täler, die Abhängigkeit von Ausrüstung und das fehlen von Handynetzen. Das Wissen was man an Ausrüstung hat und was man mitnehmen sollte bzw. was unnötig mitzunehmen ist. Die Erkentniss das der Rucksack ruhig etwas leichter als 23 Kilogramm sein darf und das nahezu jeder außer uns einen Regenüberzug verwendet &#8211; auch wenn wir ihn zum Glück nicht benötigt hätten.</p>
<p>Gibt es ein nächstes Mal?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Sicher, ich könnte sofort wieder hoch fahren &#8211; Padjelantaleden klingt interessant, schauen wir mal.</p>
<p>Was werde ich anders machen, was hat sich bewährt?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Andere Ausrüstung. Unser Zelt((Rejka Vanua)) hat sich bewährt, wiegt allerdings 4 Kilo und ist damit kein unerheblicher Gewichtsposten -ich hätte gerne was leichteres, eventuell als Tunnelmodell. Helsport Rondane 3 und Fjällräven Akka Shape R/S 2 sehen mit je rund 2,5 Kilo und viel Platz in der vorderen Absis sehen gut aus wobei im Rondane mehr Platz ist. Relativ teuer sind leider beide <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> . Mein Schlafsack lässt langsam an Wärme nach &#8211; was das und Gewicht angeht sollen Daunensäcke besser sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Teleskopwanderstöcke sind spitze, gerade wenn es z.B. durch Bäche geht kann man damit sehr gut Balance halten oder die Standfestigkeit vom nächsten Trittstein vorher testen &#8211; nur werden wir nächstes mal jeder ein Paar dabeihaben, das erleichtert dann auch Abstiege wie den nach Teusajaure noch mehr. Meine G-1000-Hose hat sich ebenfalls bewehrt &#8211; die Kartentasche am linken Oberschenkel ist genial, in der schmalen Tasche daneben findet das Messer seinen Platz &#8211; nur kommt da noch ein Band dran damit es nicht so schnell herausrutscht. Das GPS((Etrex Legend)) hat sich bewährt &#8211; der extra angeschaffte neue Kompass((Recta DP 2)) ist die ganze Zeit in der Hosentasche geblieben &#8211; lag aber auch daran das ich für das GPS viel zu viele Batterien mit hatte. Das soll jetzt aber nicht heißen  das die topografischen Karten unnützer Balast waren &#8211; wir haben sie sehr regelmäßig in Verwendung gehabt. Ich würde nimanden empfehlen ohne diese Karten und Kompass eine solche Tour zu machen &#8211; ohne findet man sich bei wiedrigerem Wetter dann nicht mehr zurecht. Für das nächste Mal sind die Regenhosen mit in der Grundausrüstung &#8211; jetzt haben wir ja welche <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="padding-left: 30px;">Außerdem wäre eine kleinere Brennstoffflasche für den ansonsten einwandfrei arbeitenden Kocher((Primus Variofuel)) nicht schlecht  die lässt sich besser verstauen. Zum Kocher hatte ich 2 Benzinfeuerzeuge mit &#8211; einmal ein [[IMCO|Imco Triplex 6700]] für gerade mal 3€ und mein [[Zippo]] &#8211; beide funktionieren gut, aber das Imco neigt etwas dazu in der Hosentasche zu verdrecken da es viele kleine Öffnungen gibt die beim Zippo durch die plan schließende Klappe vermieden werden &#8211; außerdem liegt es besser in der Hand. Ich werde das Imco mit im Kocherbeutel verstauen, dann hat man immer ein Feuerzeug bei wenn man auf Tour ist &#8211; das Benzin hat man ja für den Kocher eh mit während das Zippo als Handschmeichler wohl so immer mal zum Einsatz kommen wird <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="padding-left: 30px;">Mehr Schokolade und Müsliriegel sowie Studentenfutter &#8211; damit kann man die gesparten Kilos wieder sinnvoll auffüllen *g*. Thermoskanne ist zwar nett aber bringt doch recht viel Volumen und Gewicht mit &#8211; also zu Hause lassen. Die Salamis und der Schinken den wir mit hatten haben sich gut gehalten &#8211; lässt sich mit Reis und Tomatenmark zu einem leckeren Essen zusammenwürfeln. Tuben dabei ins Deckelfach und insgesamt alles was auch nur im entferntesten auslaufen oder platzen könnte in doppelte oder dreifache Gefrierbeutel verpacken &#8211; die wiegen so gut wie nichts. Die Suppen die wir mithatten haben wir wenn dann eher am Abend gegessen &#8211; als Hauptmahlzeit will man dann schon was zwischen die Zähne haben. Die üblichen Fertigessentüten aus dem Supermarkt tun es super wenn man Nudeln auch mehrere Tage hintereinander mag, wobei wir jeder pro Mahlzeit eine ganze Tüte gegessen haben. Tipp: die Tüten vorm verpacken mit einer Nadel anstechen und so die ganze überflüssige Luft ablassen. danach mit Klebeband die Löcher verschließen damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.</p>
<p>Was hatte ich an Literatur / Karten?</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<ul>
<li>Kungsleden, Der Weg ist das Ziel, ISBN 3866860188 (Nettes kleines Büchlein, wiegt auch nur so wenig das man es gut auf Tour mitnehmen kann.)</li>
<li>Schweden: Inkl. Kungsleden u. Sarek. Süd-, Mittelschweden und Lappland, ISBN 3883160202 (Hauptsächlich Reiseführer für ganz Schweden und etwas veraltet &#8211; aber recht ausführlicher Kungsledenteil)</li>
<li>Lantmäteriets Fjällkarta 1:100 000 BD6 (Abisko &#8211; Kebnekaise &#8211; Narvik)</li>
<li>Lantmäteriets Fjällkarta 1:100 000 BD8 (Kebnekaise &#8211; Saltoluokta)</li>
</ul>
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		<title>Kungsleden 11: Teusajaure &#8211; Vakkotavare</title>
		<link>http://www.christophmueller.org/blog/2008/08/27/kungsleden-11-teusajaure-vakkotavare/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 16:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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Nach einer kurzen Nacht (der Wecker klingelt um 6 U [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_132" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-42.jpg" rel="lightbox[369]"><img class="size-medium wp-image-132" title="Die Brücke" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-42-300x199.jpg" alt="die Brücke" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">die Brücke</p></div>
<p>Nach einer kurzen Nacht (der Wecker klingelt um 6 Uhr) scheitert ein Versuch im Teusajaure baden zu gehen &#8211; das Wasser ist Ar***-kalt und glitschige große Steine verhindern die Brute-Force-Methode &#8220;Augen zu und durch&#8221;. Wir spritzen uns kurz oberflächlich nass, werfen etwas Travelseife (natürlich voll ökologisch abbaubar nach) und sind schnell wieder im Zelt. Nun gilt es die Sachen zusammenzupacken &#8211; der Überfahrttermin mit dem Boot steht für 8 Uhr an. In weniger als 5 Minuten sind wir über den See, danach geht es wieder hoch auf ein Fjällplateau &#8211; insgesamt 450 Höhenmeter sind zu überwinden.</p>
<div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-44.jpg" rel="lightbox[369]"><img class="size-medium wp-image-134 " title="Steinmännchen dienen der Wegmarkierung" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-44-199x300.jpg" alt="Steinmännchen dienen der Wegmarkierung" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Steinmännchen dienen der Wegmarkierung</p></div>
<div id="attachment_133" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-43.jpg" rel="lightbox[369]"><img class="size-medium wp-image-133" title="Licht und Wasser" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-43-300x199.jpg" alt="Licht und Wasser" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Licht und Wasser</p></div>
<div id="attachment_135" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-45.jpg" rel="lightbox[369]"><img class="size-medium wp-image-135" title="Vakkotavare" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-45-300x199.jpg" alt="Vakkotavare" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Vakkotavare</p></div>
<p>Der Aufstieg zieht sich hin und der zunächst blaue Himmel trübt sich allmählich ein &#8211; es nieselt und ein kräftiger Wind traktiert uns, in dieser Kombination eiskalt. Wir treffen auf eine Fragwürdig wirkende Brücke mit bedeutungsschweren Schildern diese nur einzeln zu überqueren. Das Fundament der einen Seite steht bedenklich schief, wir befolgen den Rat der Schilder und erreichen die andere Seite unbeschadet.</p>
<p>Bald darauf erreichen wir den höchsten Punkt des Tages und wir machen uns Hoffnung auf einen schnellen und angenehmen Abstieg. Diese Gefallen wird uns nicht getan &#8211; das Plateau zieht sich Kaugummi-artig hin aber wenigstens bessert sich das Wetter &#8211; es ist wieder trocken. Wir sehen große Rentierherden und müssen stellenweise über Regenfass-große Findlinge hinwegsteigen. Wir nähern uns der Kante des Plateaus, allerdings geht es immer wieder über kleine Hügelwellen &#8211; jede wirkt als folge dahinter der endgültige Abstieg. Irgendwann haben wir die letzte Welle überstiegen und nach einem steilen Abstieg taucht zunächst eine Hochspannungsleitung, dann die Straße und zum guten Schluss die Hütte Vakkotavare auf welche wir gegen zwei Uhr Nachmittags erreichen &#8211; wir haben die Strecke von 115,06 Kilometern in 5 Tagen, einer Stunde und fünfundvierzig Minuten hinter uns gebracht.</p>
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