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	<title>christophmueller.org &#187; Urlaub</title>
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		<title>Kungsleden 10: Von Singi über Keitum nach Teusajaure</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 21:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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Die Nacht über zerrt der Wind am Zelt und ich schl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_127" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-37.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="size-medium wp-image-127 " title="schweden_2008-37" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-37-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Regenbogen </p></div>
<p>Die Nacht über zerrt der Wind am Zelt und ich schlafe schlecht &#8211; dazu kommt noch ein leichter Regen. Als wir am Morgen aufwachen strahlt die Sonne &#8211; und es regnet. Wir werden für das aus dem Zelt Kommen mit einem wunderschönen Regenbogen belohnt der sich über fast 2 Stunden hält &#8211; leider auch mit immer mal kurzem Nieselregen zwischendurch so das wir nach dem Frühstück im Zelt das selbige feucht einpacken müssen.</p>
<p>Das Tal behält auf den nächsten Kilometern seinen spärlichen Heidebewuchs, wird dann aber immer grüner und weitet sich zu einer breiten Wiese aus auf der die verschiedensten bunten Blumen wie kleine Farbtupfer verstreut blühen &#8211; man wähnt sich fast in den Alpen. Der Tjätjajåkka fließt ruhig und tiefblau durch das Tal. </p>
<div id="attachment_128" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-38.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="size-medium wp-image-128" title="schweden_2008-38" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-38-300x199.jpg" alt="Samenkate" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Samenkate</p></div>
<div id="attachment_129" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-39.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="size-medium wp-image-129 " title="schweden_2008-39" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-39-300x199.jpg" alt="Das weite Tal" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das weite Tal</p></div>
<p>Der Weg führt an einer verfallenen Samenkate vorbei welche einem Gerippe gleich in der Landschaft steht. Ursprünglich waren rundum Birkenstangen angebracht welche mit Moosschollen bedeckt wurden so dass ein kleiner grüner Hügel entstand. Der Fluss fließt am Ende des Tales durch eine Schlucht ab wärend der Wanderweg nach einem kurzen strengen Anstieg diese mit einer weiteren Hängebrücke überquert. Inzwischen haben wir die Baumgrenze wieder erreicht und wir laufen durch ein lichtes Birkenwäldchen welches teilweise von Sumpfflächen unterbrochen ist in Richtung der Keitumhütten welche nach etwa 3 Kilometern im Wäldchen auftaucht während sich linkerhand der Tjätjajåkka in den azurblauen Keitumjaure ergießt.</p>
<div id="attachment_130" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-40.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="size-medium wp-image-130" title="schweden_2008-40" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-40-300x199.jpg" alt="Keitum" width="300" height="199" /></a><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-40b.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="alignnone size-medium wp-image-345" title="schweden_2008-40b" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-40b-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Keitumhütte und Keitumjaure</p></div>
<p>Wir schwatzen kurz mit dem Hüttenwart, wollen aber doch heute noch Teusajaure erreichen so dass wir kurz darauf wieder aufbrechen. Hinter den Hütten führt der Weg noch für ein kurzes Stück durch den Wald, nähert sich dann aber einem weiterem Fluss welcher wieder mit Hilfe eine der abenteuerlichen Drahtgitterhängebrücken überquert werden muss &#8211; man sieht das brodelnde Nass direkt unter sich und hofft auf die schwedischen Ingenieursqualitäten <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Wir machen hinter der Brücke eine kurze Pause bevor es 300 Höhenmeter über ein Fjällplateau zu überwinden gilt &#8211; welche auf der Karte deutlich harmloser wirken als in freier Wildbahn da es über mehrere Kilometer ansteigt und auf Grund der inzwischen wieder überwundenen Baumgrenze mächtig pfeift. Nachdem das Plateau bestiegen ist führt der Kungsleden über die Ebene bis diese scheinbar nach unten abzufallen scheint &#8211; es folgt ein sehr steiler Abstieg ins Teusajauretal. Wir zelten an der Hütte und zahlen jeder 50 SEK für eine Motorbootüberfahrt am nächsten Morgen. Wir bauen das Zelt mit Blick auf den See auf und ich versuche Spaghetti zu kochen welche mir im Topf anbrennen &#8211; also gibt es Kartoffelpüree mit Tomatensauce <img src='http://www.christophmueller.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> . Ich setze mich ans Ufer und schreibe  Tagebuch während Carsten vor den Mücken ins Zelt geflohen ist &#8211; mich nerven nur die kleinen [[Gnitzen]].</p>
<div id="attachment_131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-41.jpg" rel="lightbox[319]"><img class="size-medium wp-image-131 " title="schweden_2008-41" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-41-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz hinter der Hängebrücke</p></div>
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		<title>Kungsleden 9: über Sälka nach Singi</title>
		<link>http://www.christophmueller.org/blog/2008/08/26/kungsleden-9-uber-salka-nach-singi/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 22:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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Der nächste Tag beginnt für uns spät - erst gege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-29.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="size-medium wp-image-119" title="schweden_2008-29" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-29-300x199.jpg" alt="der Selkagletscher" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">der Sälkagletscher</p></div>
<p>Der nächste Tag beginnt für uns spät &#8211; erst gegen elf ist das Zelt abgebaut nachdem wir uns im eiskalten Tjäktjajåkka gewaschen haben &#8211; das macht munter. Angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit beschließen wir das ein Müsliriegel mit warmen Tee aus der Thermoskanne als Frühstück ausreichen muss. Das Tal ist auf den nächsten Kilometern immernoch grün und nass, bis eins sind wir bei Sälka wo wir kurz vor der Hütte am Fluss Mittagspause machen &#8211; Käsespätzle aus der Tüte, ganz brauchbar. In der Hütte dann &#8220;We need some help, we are running out of chocolate.&#8221; Ist wie ein richtiger kleiner Laden, man bekommt Knäckebrot, Dosenfutter, Gefriergetrocknete Outdoormahlzeiten, Kekse, Batterien und Klopapier. Außerdem Schokolade &#8211; die Marabousorten <em>Mjölkchoklad</em> und <em>Schweizer </em><em>Nöt<span style="font-style: normal;"> sowie auch Schokoriegel wie Japp{{1}}</span></em> und Daim. Da es meine Lieblingssorte <em>Apelsin </em>{{2}} nicht gibt erstehen wir zwei mal 200 Gramm Mjölk &#8211; für stattliche 35 Kronen die Tafel.{{3}} Darauf geht es weiter gen Süden wärend der Himmel langsam wieder zuzieht. Kurz hinter den Sälkahütten offnet sich der Blick auf den Sälka von dem ein Gletscher geradezu hinunterstürzt &#8211; leider liegt der Gipfel mitten in den Wolken.</p>
<div id="attachment_120" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-30.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="size-medium wp-image-120" title="schweden_2008-30" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-30-300x199.jpg" alt="Lichtspiele" width="300" height="199" /></a><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-33.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-123" title="schweden_2008-33" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-33-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-34.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="alignnone size-medium wp-image-124" title="schweden_2008-34" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-34-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtspiele</p></div>
<p>Ein Blick nach hinten ins Tal verheißt nichts Gutes, ständig durchziehen Regenbänder das Tal welche jedoch wahnsinnige Farbkontraste mitbringen &#8211; perfektes Fotowetter. Das Tal ist inzwischen deutlich trockener als noch am Vorabend und der Tjäktjajåkka ist zu einem statlichen Gebirgsfluss herangewachsen &#8211; gespeist von Flüssen aus Seitentälern und Gletscherwasser. Wir erreichen eine weitere Hängebrücke über einen solchen Seitenfluss und machen uns allmählich Sorgen in einen kräftigen Schauer zu geraten. Entsprechend beeilen wir uns nach Singi zu kommen &#8211; es geht wieder mal über mehrere Hügelchen immer hoch und runter bis rechterhand ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samen (Volk)">Samendorf</a>{{4}} auftaucht. Wir folgen dem Weg am Dorf vorbei und erreichen sehr erschöpft die Singi Hütten welche direkt hinter dem Dorf liegen. Ich spiele mit dem Gedanken das Geld für eine Übernachtung mit dem Zelt an der Hütte zu investieren doch der Geiz siegt und wir gehen noch ein Kilometerchen &#8211; wieder mal sehen wir Rentiere &#8211; bis wir in einer trockenen Senke an einem kleinen Bach einen idealen Zeltplatz finden. Zum Abendessen gibt es wieder Bastmatte,{{5}} diesmal mit Erbsensuppe. Wir essen im Zelt und ich entdecke, nachdem ich es zum Abwasch verlassen will einen jungen Fuchs welcher sich nach oben auf einen Hügel verdrückt. Ich schnappe die Kamera und begebe mich auf die Pirsch &#8211; glücklicherweise habe ich Gegenwind und der Fuchs kann mich durch den Hügel nicht sehen &#8211; ich sehe ihm für einen Kurzen Augenblick in die Augen als ich die Spitze des Hügels erreiche und nutze den Augenblick dazu das Bild des Tages zu schießen. Leider handelt es sich bei dem Fuchs nur um einen gewöhnlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotfuchs">Rotfuchs</a>, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polarfuchs">echter Fjällräven</a> wär mir lieber gewesen. Der Fuchs verschwindet so schnell wie er aufgetaucht ist und ich verkrieche mich ins Zelt um die letzten beiden Tage im Tagebuch zu verewigen.</p>
<p><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/tag4.kml">Tag 4 der Tour für Google Earth</a></p>
<div id="attachment_125" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-35.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="size-medium wp-image-125" title="schweden_2008-35" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-35-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Rentiere am Abend</p></div>
<div id="attachment_126" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-36.jpg" rel="lightbox[289]"><img class="size-medium wp-image-126" title="schweden_2008-36" src="http://www.christophmueller.org/wp-content/uploads/schweden_2008-36-300x238.jpg" alt="scheuer Blick" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">scheuer Blick</p></div>
<p>[[1]]Ist im Endeffekt [[Mars (Schokoriegel)|Mars]], wird aber schon seit 1947 hergestellt[[1]]
<p>[[2]]schmeckt wie Ritter Sport Knusperflakes mit Apfelsinengeschmack[[2]]</p>
<p>[[3]]etwa 3,50€ die Tafel &#8211; aber ohne Schoki geht erst recht nicht[[3]]</p>
<p>[[4]]Muss ich mir eigentlich Sorgen machen wenn ich den Wikipedialink einfach eintrage ohne nachzusehen ob der Artikel überhaupt dort steht? Erschreckend wie hoch meine Trefferquote da inzwischen ist&#8230; [[4]]</p>
<p>[[5]]hat sich bei uns als Bezeichnung für pumpernickelartiges eingeschweißtes Brot eingebürgert. [[5]]</p>
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